Und was passiert im Discovery Truck?

 

Da steht er nun auf dem Campus, der recht eindrucksvolle Discovery Truck der Uni Groningen – und was darin passiert, ist in Artikeln der ON und der OZ von heute zu lesen.

 

 


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Quelle: Ostfriesische Nachrichten – 9. November 2011

Aurich

Mädchen bauen die besseren Solarzellen

Von Monika Bogena
9. November 2011

Achtklässler des Ulricinaums forschen im Discovery-Truck der Universität Groningen. Der kleine Lehrsaal auf Rädern machte anlässlich der Juniorwissenschaftstage in Aurich Halt. Kinder und Jugendliche sollen Lust auf Naturwissenschaften bekommen.

Forschen im Discovery-Truck der Universität Groningen, der bis morgen auf dem Pausenhof des Gymnasiums Ulricianum steht: Unter der Anleitung von Miriam Hanstein und Theo Jurriens bauten die Schüler kleine Solarzellen.
Bild: Ortgies

Aurich – Drei kleine Messerspitzen Titandioxid sollen die Schüler auf ein kleines Glasplättchen streichen. “Da haben die Mädchen mit Nagellackerfahrung natürlich einen klaren Vorteil”, flachst Theo Jurriens, der im Discovery-Truck der Universität Groningen Mädchen und Jungen neugierig auf Wissenschaft machen möchte. Der Truck, sozusagen ein kleiner Lehrsaal auf Rädern, steht bis Donnerstag auf dem Gelände des Ulricianums.

Weiße Kittel und Schutzbrillen werden ausgegeben. Die Schüler der 8 d, die in Gruppen an Tischen sitzen, sehen aus wie Profis. Sie sollen eine Solarzelle selbst herstellen. “Das Plättchen mit dem weißen Titandioxid, das wie Zahnpasta aussieht, muss trockengeföhnt werden, bis es nicht mehr glänzt”, erklärt Theo Jurriens ihnen. Ein zweites Glasplättchen sollen sie mit Bleistift bekritzeln. Bevor die beiden Scheiben aufeinandergelegt werden dürfen, träufeln die Schüler noch roten Hibiskustee auf das inzwischen getrocknete Titandioxid. Anschließend muss auf jede Seite der kleinen, selbstgebauten Zelle ein Tropfen stromleitender Flüssigkeit (Elektrolyt) gegeben werden.

Dann nimmt Theo Jurriens einen Spannungsmesser, um die Leitfähigkeit der kleinen Solarzellen Marke Eigenbau zu testen. Auch die Spannung unter den Schülern steigt, denn Jurriens hat ihnen vorher erzählt, dass es die Mädchen meistens besser können, weil sie konzentrierter an die Versuche gehen und eine bessere Feinmotorik haben. Tatsächlich bringt es das Messgerät an den Tag: Die von den Mädchen gebauten Mini-Solarzellen leiten besonders gut.

Quelle: OZ online [09-112011]

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